apricot Blog

12 Online Phänomene, die Sie kennen sollten

Im Zeitalter des Paradigmenwechsels erneuern sich Trends schnell. Aktuell beherrschen die folgenden die Web-Bühne:

Binge watching:
Endloses TV-Serienglotzen am Stück, so lange man kann oder bis alle Staffeln durch sind. Binge watching ist schon länger ein Trend, aber seit Netflix & Co auch in Österreich angekommen. Hier eine Übersicht, wie lange man für die bekanntesten Serien brauchen würde: Binge Watching Infografik.

BYOD:
“Bring your own Device” – viele Privatpersonen besitzen heut oft besser Laptops, Smartphones oder Tablets wie ihr Arbeitgeber. Daher bringt man es selbst mit. Vorteil für die Firma: die Anschaffungskosten entfallen.

Clickbaiting:
Schlagzeilen werden nach bestimmten Formeln so aufbereitet, dass der potentielle Leser nicht wiederstehen kann, auf den Beitrag zu klicken.

Flowerrain:
Flowerrain follows Shitstorm. Er stellt das Gegenteil von Shitstorms – also stark eskalierenden Online Krisen auf Basis einer Unterenhmens-, Journalisten- oder Privat-Meldung (Dauer max. 3 Tage) – dar. Beim Flowerrain handelt es sich um zahlreiche Sympathibekundungen, Ermutigungen, Zustimmungen – also sogenannte Cyber-Schmeicheleien – die mit der Absicht gepostet werden, eine positive Solidaritätswelle für eine Sache, Person oder Institution in Gang zu bringen.

FOMO:
“Fear of Missing out” – also die Angst, etwas zu verpassen – hält Smartphone- und Tablet-User schwer beschäftigt: ein User bis zu 150 mal zum Gadget um informiert zu sein und zu bleiben.

Hashtag-Aktivismus:
Hashtags – also das sog. “Nummernzeichen” # – dienen dazu, (selbstkreierte) Wörter, Events, Unternehmen, Ideen, etc. zu markieren. Der Hashtag-Aktivismus bezeichnet eher die negative Komponente der Online-Umtriebigkeit: Online sind soziale Beteuerungen und solche, etwas gegen Missstände dieser Welt etwas zu tun, schnell gepostet. Sie in echte Offline Aktivitäten umzusetzen, dazu braucht es nach wie vor eine Portion des guten alten Mutes und von “Hintern in die Höhe bekommen”.

Lifelogging:
Gadgets wie Google Glasses, Kamera am Kopf/Boarder-Helm, Apple Watch, Nike Fuel band, Runtastic, etc. animieren und verführen die Träger zum Aufzeichnen und Sharen Ihrer Beobachtungen, Ihre Moves, Ihres Herzschlages, usw.

Oversharing bzw. “Like-Geilheit”
Alles hat ein rechtes Maß. Oversharing bezeichnet die Übertreibung der Anzahl von Beiträgen von Menschen in Social Medien – manche posten und sharen jede kleinste Kleinigkeit, um die Aufmerksamkeit von Followern oder Friends zu erregen bzw.

Phubbing
Wenn jemand lieber in sein Smartphone sieht, als mit Ihnen zu reden, dann phubbt er Sie. Das Kunstwort setzt sich aus “phone” und “snubbing” (brüskieren) zusammen.

Sexting
Das Kunstwort aus “Sex” und “Texting” steht für das Versenden von Nacktbildern über Messaging-Apps.

Showrooming
Ist der Ausdruck für einen Online Schaufensterbummel auf der Suche nach Schnäppchen bzw. den besten Preisen. E-Bay, geizhals, willhaben.at und Amazon haben diesen Trend zur Kür erhoben.

Tindern
Die Tinder App ermöglicht allen, die nach einem schnellen Flirt suchen, Gleichgesinnte in der näheren Umgebung zu suchen und zu finden. Wenn sich beide gegenseitig “Liken”, dürfen sie mit einander chatten.

Tags , , , , , , , , , , , , , , , ,
rss
Share

Berufsbilder 2030

Langsam aber sicher zieht der Herbst ins Land, die Menschen hieven sich heraus aus dem sogenannten Sommerloch, die Wirtschaft beginnt sich zu räkeln und Unternehmen starten durch, um sich für den heißen Herbst und das Weihnachtsgeschäft vorzubereiten. Und so läuft auch die Rekrutierungs-Maschinerie wieder an.

Dabei geben jüngste Studien der kanadischen Bildungsforschung sowie der World Future Society Einblicke in die Veränderungen der Berufsbilder, die die digitale Veränderung mit sich bringt.

Für die Vermarktung heißt das, dass klassische Job-Profile wie z. B. der “Marketing Manager” oder “Product Mananger” nur noch selten in Inseraten gefunden werden. Unternehmen suchen heute nach “Social Marketing Managern” oder “Community Managern”.

Freilich sollte die solide Grundausbildung des Marketings – z. B. die Beherrschung der 7Ps – natürlich weiterhin mitgebracht werden, erweitert um die digitale Komponente. Und diese Klaviatur ist nicht trivial, wie viele Rekrutierungs-Agenturen in den letzten Jahren lernen mussten: denn Social Media User zu sein bedeutet nicht gleichzeitig, die Systematik dieser Kanäle auch verstanden zu haben. So bringen nicht automatisch alle jungen Menschen diese Skills mit, sondern auch hier gibt es – wie früher im traditionallen Marketingbereich – Talente und welche, die sich das Wissen erst aneignen müssen oder – wie sich vielleicht später herausstellt – welche, die für diese digitale Profession einfach und schlicht nicht geeignet sind.

Umso interessanter sind die Studienergebnisse der beiden oben genannten Quellen die voraussagen, dass wir es künftig aus der folgenden Palette an Job-Profilen schöpfen werden können: neben den heute schon als klassich bezeichenbaren “Social-Media-Manager” und “Community Manager” werden folgende Profile gerade neu definiert:

Chief Experience Officer:
Der/die CExO ist die Weiterentwicklung des heutigen COOs und ist verantwortlich für die Erfahrung mit der Marke – online wie offline. Von der Markenführung über Werbung über optimale Kundenprozesse und KundenService hin zu Employer Branding und Corporate Responsibility. Es geht also um die Brand Relations im weitesten Sinne. Der/die CExO leitet aus heutiger Sicht ein interdisziplinäres Team, in die auch die neu entstehenden Positionen “Feel Good Manager” sowie “Experience Designer” eingegliedert sind.

Growth HackerIn:
Der/die Growth HackerIn ist die Weiterentwicklung des Online Sales Experten – Social Media Vermarkuntswissen inklusive. Er/sie verantwortet die digitale Wachstumsstragie und alle damit in Zusammenhang stehenden operativen Umsetzungs-Aktivitäten – von der Nutzung des Markt-, Marken- und Produktpotentials über Data Mining, Crowdsourcing & Crowdfunding hin zum gesamten Portfolio des Online-Marketings, including Microblogging campaigning.

Online-Reputations-ManagerIn:
Der/die Online-Reputations-ManagerIn ist die logische Weiterentwicklung des heutigen PR Managers. Er/sie verantwortet die gesamte Palette der online public relations, unabhängig davon, ob es sich um eine Firmen- oder Personenmarke handelt. Eine spezielle Kunst ist dabei, ein breites Netzwerk relevanter Online-Kontakte aufzubauen und diese zielgruppenrelevant zu betreuen, eventuell rufschädigende Online Inhalte unschädlich zu machen und den Sinn fürs perfekte Timing zu entwickeln, wann und wie die Community welche News am besten aufnimmt und weiterverwendet.

Gamification DesignerIn:
Ein Gamification Designer verfügt neben der soliden Basis an Spielmechanismen- und Design-Wissen auch über Grundkenntnisse in Psychologie und Datenwissenschaften. Das verhilft Unternehmen und deren Produkten zu zielgruppenadäquaten Entwicklung von Spielen und Entertainment-Komponenten, die die Marke positiv aufladen und jede Experience damit in ein Vergnügen umwandeln.

Augmented Reality Archtitect:
Produkte, deren Image und damit verhaftete Visionen zum Leben zu erwecken – das ist die Berufung des Augmented Reality Archtitects. Neben dem technischen Fachwissen, wie augmented reality umgesetzt wird, verfügt der/die ArchitektIn über innovative Gestaltungsideen und setzt diese mit hohem kreativen Können mit einem guten Verständnis für Benutzer Bedürfnisse in Szene.

Kryptowährungs-BankerIn:
Die drei derzeit bedeutendsten Krypowährungen Bitcoin, Litecoin und Nxt haben aktuell einen Wert von USD 8,9 Milliarden. D. h., digitale Währungen sind heute für Banken noch Neuland, aber aus der Online-Welt nicht mehr wegzudenken. So liegt die Aufgabe des/der Kryptowährungs-BankerIn vor allem darin, Währungstrends und Stimmungen zu erkennen, um seine Kunden optimal für Online Investments zu beraten.

Tele-Cop:
Der/die Telecop ist virtuelle/r PolizistIn, ist sozusagen auf virtuelle Verbrechen spezialisiert und profitiert vom internationalen Polizei-Netzwerk – online wie offline.

Credits: t3n, kanadischen Bildungsforschung, World Future Society
Tags , , , , , , , , ,
rss
Share

Kyl21 – das Eis des 21. Jahrhunderts

Was kann an Eis am Stiel neu sein?
Bei Kyl21 einfach alles!

Nicht nur, dass das Eis von Produktdesigner David Marx ohne Zucker, Obers (für unsere Deutschen Freunde “Sahne” ;) ) und andere Fette oder E-Nummern auskommt – und daher durchaus als gesund ;) bezeichnet werden kann – sondern es sind auch die außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen wie z. B. Eis-Pina-Colada, Swimmingpool (Wodka und Curaçao) oder Panasia (Sake mit Mandarine, Thai-Basilikum und Chilipaste), durch die es überzeugt.

Und zu guter Letzt ist jedes einzelne auch eine Augenweide:

Genießt den Sommer mit dem neuen, phantastischen Geschmack von kyl21!

Tags , , , , , ,
rss
Share

Gute Werbung für den guten Zweck

40 außergewöhnliche Kampagnen, die zum Nachdenken anregen – featured by SPIEGEL ONLINE:

Tags , ,
rss
Share

Mach was gegen häßlich – das Projekt

… and here it is:
Die wundersame VerWandlung des trostlosen Hinterhofs vorm Büro: von grau in grau zu Schönbrunn-Gelb und Rasen inklusive Chill-Area:

VORHER:

VerWANDlung:

NACHHER: der Frühling kann kommen!

Mach was gegen häßlich_vorher_nachher

We like! ;)

Tags , , , , , , , , ,
rss
Share
join us on pinterest
BLOG