Was ist gutes Inbound Marketing?

Der Begriff „Inbound“

Inbound Marketing heisst, dass Kunden durch eigenes Interesse bzw. eigenen Bedarf selbst auf ein Unternehmen zukommen und nicht durch Unternehmenswerbung oder paid media auf das Unternehmen gestossen werden.

Der Begriff basiert auf dem Prinzip des “Pull-Marketings”. Es bedeutet, (online) Maßnahmen zu ergreifen um potentielle Kunden früh im Recherche Prozess nach Produkten oder Lösungen zu erreichen und von seinen Lösungen zu überzeugen.

Inbound Marketing ist also ein Überbegriff für die Themen Inbound-Online-Marketing (inklusive SEO, SEA), PR sowie Content-Marketing:

Inbound Marketing_apricot marketing consulting

Inbound-Online-Marketing, Content-Marketing und PR bilden zusammen die Definition des Begriffs Inbound-Marketing. Dabei bildet der Bereich Content-Marketing die Schnittstelle zwischen PR und Inbound-Online-Marketing.

Kunden-Need im Mittelpunkt

Durch das Eingehen auf den Bedarf der Kunden, rücken der Kunde selbst und sein Interesse in den Mittelpunkt des Geschehens, das Unternehmen wird zu einem “Mittel zum Zweck”.

Das „schmeckt“ natürlich nicht jeder Agentur und nicht jedem Unternehmen, denn jahrzentelang wurde gelehrt und gelebt, die eigenen Produkte zu verkaufen, also den „Markt dafür zu schaffen“. Es braucht hier also vor allem eins: eine Veränderung im Mindset.

Warum braucht es Inbound Marketing?

Kunden sind heute besser informiert und besser vernetzt als früher. Somit ist es nur natürlich, dass sie entsprechend auf Augenhöhe abgeholt werden möchten. Das entspricht dem heutigen Zeitalter der Recherchen per Suchmaschinen (Google & Co) und Profiling (z. B. Amazon-Empfehlungen “Kunden die diese Produkt gekauft haben, haben auch jenes gekauft”). 70% der Kaufentscheidung ist bereits gefallen, bevor man einen Laden oder Online Shop “betreten” hat. Google nennt diese Phase den “Zero Moment of Truth”. Alle, die dies nicht erkennen (möchten) und ihm – je nach Zielgruppen-Notwendigkeit – Rechnung tragen, haben eher schwere Zeiten vor sich.

ZMOT

Was also gilt als gutes Inbound Marketing?

Für gutes Inbound Marketing gibt es 3 einfache Regeln. Wenn Sie die befolgen, dann kann hinsichtlich gutem Ranking in Suchmaschinen (SEO, SEA) und Kundenawareness nichts mehr schiefgehen:

1. Antworten Sie auf die Fragen Ihrer Kunden in einem Blog-Format

Stellen Sie sich eine Liste sämtlicher Fragen zusammen, die Ihre Kunden jemals gestellt haben. Und schreiben Sie zu jeder Frage einen Blogbeitrag. Am besten, Sie schreiben zuerst Beiträge zu jenen Fragen, die Ihre Kunden am öftesten stellen.

2. Schreiben Sie regelmäßig

Bloggen Sie mindestens 1 x pro Woche!
Und hören Sie nicht auf damit. Die Suchmaschinen ranken Ihre Site/Ihren Blog so automatisch mehr und mehr nach oben. Ganze ohne Google-Adwords. Und Ihre Leserschaft dankt es Ihnen sowieso. Da sie endlich Antworten auf ihre Fragen bekommt. Einfach so.

Und senden Sie diese Info bei guter Gelegenheit an Ihre Kunden. Natürlich nicht alles auf einmal. Hier bieten sich z. B. Newsletter-Formate oder Posts auf Ihren Microblogging Präsenzen wie z. B. Twitter, Facebook, etc. an. So bleiben Sie mit Ihren Bestandskunden in Kontakt. Sie bekommen Rückmeldungen und erfahren auf diese Weise noch mehr über die Wünsche und Anliegen Ihrer Kunden.

Und wenn alles glatt läuft und Sie mit Ihren Themen den Nerv Ihrer Kunden treffen, dann empfehlen die Sie gerne weiter und Sie bekommen neue Leads.

Zufriedene Kunden sorgen somit für Neukunden. Ganz ohne große Marketing-Budget-Ausgaben. Eine Win-Win-Situation par excellence!

3. Scheuen Sie keine Tabus!

Schreiben Sie Antworten zu Fragen Ihres Themas, die normalerweise online nicht zu finden sind. Entweder weil zu heikel – wie z. B. Preise – oder weil sich Ihre Mitbewerber nocht nicht herausgefunden haben, dass dies ein speziell interessantes „Keyword“ für Ihre potentielle Kunden ist.

Um diese Keywords rauszufinden, gibt es ein paar einfach handhabbarer Tools, die auf Basis von Suchmaschinen-Algorithmen Abruf-Wahrscheinlichkeiten zeigen. Google bietet hier Einiges. Aber auch andere Anbieter. Falls Sie mehr dazu wissen möchten, kontaktieren Sie mich einfach.

So oder so ist es wichtig, typische Fragen zu Ihrem Thema für Google gut zu betexten – im Sinne von ausreichend Zeichen (längere Texte) zu verwenden.

Und Menschen lieben – surprise, surprise – Superlative!
Daher ist es ratsam, einige Beiträge mit solchen Überschriften (& Gedanken dazu) auszustatten. Nicht umsonst werden z. B. Blog-Beiträge wie „Die 10 besten Restaurants in XY“, „Die schönsten Reiseziele der Welt“, „Die schnellsten Autos“, „Die größten Häuser“, etc. etc.

Gute Verschlagwortung und Bilder tun ihr übriges dazu.

 

 

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